Wednesday, July 2, 2008

Metallic-zine.de (DE)

Italien gehört in Sachen Dark Metal zu den einflussreichsten Adressen für melancholische Düsterheimermetalmucke. Der zusammengebraute Mix aus Moonspell, Tiamat, Paradise Lost, Type O Negative, gemischt mit ein wenig Doom a la Pentagramm, Saint Vitus, Horror Gothic-Klängen Marke The Vision Bleak, sowie vereinzelten Dark Wave-Anleihen in Richtung Sisters Of Mercy, The Cure und Düsterrockaltmeister Nick Cave macht da keinen Unterschied.
The Void heisst die hinter Vision Of The Truth stehende Formation, deren dritter Longplayer Einflüsse zu genannten Acts aufweist. Alles zusammen in einen Topf getan ergibt unterm Strich vorliegendes Resultat.
Das Trio gehört zu den innovativen Truppen, deren Musik angenehm goutierbar ist, womit reinen Gewissens das unentbehrliche Gütesiegel für das Wörtchen Originalität vergeben werden kann. Oftmals komplex, dann wieder simpel, pathetisch, rockig, episch und düstermelancholisch liefern The Void auf ihrem dritten Silberteller reichlich Kost für Mondlichtabende bei Kerzenschein oder ziemlich triste, verregnete Novembertage.
Zwar kommt das Trio mit seiner unorthodoxen Mischung meinen Lieblingsbands recht nahe, aber: Meine Favoriten unter den genreprägend kulturell wertvollsten weil aussagefähigsten Nachtschattengewächsen bleiben mit Abstand die werten Horror-Gothic-Metaller The Vision Bleak!
Anspieltipps: Macha, der Titeltrack Vision Of The Truth, das epische Hope und der groovende Abschlusstanztrack Step Into Nowhere.

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